MedSach Ausgabe: 01-2018

Zur Berücksichtigung orthopädischer Hilfsmittel bei der Bestimmung des Grades der MdE

BVerwG, Urteil vom 25.2.2016 – 2 C 14/14 –

Leitsatz.

Bei der Bestimmung des Grades der Minderung der Erwerbsfähigkeit ist die Verwendung orthopädischer Hilfsmittel zu berücksichtigen, soweit ihr Einsatz zumutbar ist und tatsächlich zu einer Steigerung der Erwerbsfähigkeit führt. (Rn. 17)

BSG, Urteil vom 20.12.2016 – B 2 U 11/15 R –

Leitsatz:

Eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse, indem der Kläger anstelle der bisherigen Prothese mit einer mikroprozessorgesteuerten Prothese, einem sog C-Leg, versorgt worden war, er dadurch weitgehend ohne Gehhilfen gehen konnte und sein Aktionsradius sich vergrößert hatte, ist, wie das LSG zutreffend entschieden hat, keine wesentliche Änderung i. S. des § 48 Abs 1 S 1 SGB X und begründet nach § 56 Abs 2 SGB VII keinen Anspruch der Beklagten auf Festsetzung einer Verletztenrente in geringerer Höhe. (Rn. 12 f.).

Redaktionell überarbeitete Fassung, eingereicht von P. Becker, Kassel

  • Zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Schlagworte zu diesem Artikel:

Prothese (61%)Leitsatz (51%)Erwerbsfähigkeit (48%)

Weitere Artikel zum Thema

Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Heidelberger Gespräch

Vom 29. bis 30. Oktober 2018 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum

Weitere Informationen

 

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 29. - 30.10.2018 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.