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MedSach Ausgabe: 05-2017, Seite 244 - 247
F. Schröter

Integrierende Invaliditätsbemessung bei der interdisziplinären Begutachtung für die private Unfallversicherung

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Der Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung beruht – anders als bei den gesetzlichen Versicherungsträgern – auf einem privatrechtlichen Vertrag, dem in der Regel die „Allgemeinen Unfallversicherungs-Bedingungen“ (AUB) zu Grunde liegen. Nach Entfall der generellen Bindung der AUB an die sog. Musterbedingungen EU-weit seit 1993 haben die Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit, ihr Leistungsangebot nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Da dies auch Auswirkungen auf die gutachtliche Beurteilung haben kann, hat der beauftragte Gutachter einen Anspruch darauf, von der auftraggebenden Versicherung über die Vertragsbestimmungen – soweit gutachtlich relevant – informiert zu werden.
Zum anderen ist der beauftragte Sachverständige gehalten, die Gutachtenempfehlungen der wissenschaftlichen Gesellschaften und ihrer Untergruppierungen bei der Invaliditätsbemessung zu berücksichtigen. Diese Vorgaben beinhalten ein Subsumierungsgebot bei der Invaliditätsbemessung bezogen auf eine Gliedmaße, insbesondere beim Zusammenführen gutachtlicher Invaliditätsbemessungen in verschiedenen medizinischen Fachbereichen. Seit 1999 besteht auch nach der AUB ein Subsumierungsgebot bei der Invaliditätsbemessung außerhalb der Gliedertaxe.

Stichworte: Private Unfallversicherung – Gliedertaxe – Invaliditätsbemessung – Begutachtung

Abstract English

Integrated invalidity assessment during the interdisciplinary assessment for private accident insurance

Abstract: The insurance protection of the private accident insurance rests – in contrast to statutory insurance – upon a private law contract, which is usually based on the "Allgemeine Unfallversicherungs- Bedingungen" (General accident insurance conditions; AUB). Since the end of the compulsory link between the AUB and the so-called EU-wide model conditions in 1993, insurance providers have the opportunity to provide their services according to their own ideas. As the contractual provisions may influence the results of the appraiser opinion, the appraiser has a right to be informed of the contractual provisions by the assigning insurance, insofar as relevant for the opinion.
Additionally, the assigned appraiser should take into account the recommendations of the scientific associations and their sub-entities when assessing invalidity. These standards include an obligation to subsume when assessing invalidity with regard to a limb, especially in the case of a combination of invalidity assessments from expert opinions in different medical fields. Since 1999, the AUB also include an obligation to subsume when assessing invalidity outside the scope of the disfigurement schedule ("Gliedertaxe").

Keywords: private accident insurance – disfigurement schedule – invalidity assessment

Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Frank Schröter
Arzt für Orthopädie
Interdisziplinäre Medizinische
Begutachtung
Landgraf-Karl-Str. 21
34131 Kassel

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Invaliditätsbemessung (76%)Subsumierungsgebot (65%)Gutachtenempfehlung (46%)

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