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MedSach Ausgabe: 05-2017, Seite 238 - 243
H.-U. Puhlmann, Th. Merten

Paroxysmaler Schwindel – ein gutachterliches Problem

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Anfallsartig auftretender Schwindel kann sich hinsichtlich seiner gutachterlichen Beurteilung insbesondere dann als problematisch erweisen, wenn die Untersuchung im symptomfreien Intervall erfolgt. Der Gutachter, der über solide Kenntnisse der Phänomenologie und der Differenzialdiagnostik des Schwindels verfügen muss, ist dann darauf angewiesen, die Typizität und Widerspruchsfreiheit der Beschwerdenschilderung zu untersuchen und die Beschwerden mit den verfügbaren objektiven Befunden abzugleichen. Anhand zweier Falldarstellungen werden Probleme diskutiert, die bei geltend gemachtem Schwindel in der Begutachtung auftreten können. Eine besondere Herausforderung für den Sachverständigen kann aus der Frage erwachsen, unter welchen Umständen bzw. in welchen Konstellationen er einen Krankheitsnachweis (juristisch: im Vollbeweis) für erbracht beurteilt und wo nicht.

Stichworte: Schwindel – Begutachtung – rezidivierender Schwindel – Schwindelattacken – Krankheitsnachweis

Abstract English

Paroxysmal vertigo: A problem in expert examinations.

Abstract: Episodically or paroxysmally occurring vertigo may be difficult to determine in independent medical examinations, particularly when the evaluation is performed in the symptom-free interval. In-depth knowledge of the symptomatology and differential diagnosis of vertigo and dizziness is required, and the independent expert has to carefully check the symptom report in terms of typicality, logical coherence, and its consistency with available objective evidence. Two vignettes illustrate problems that may arise in cases with reported vertigo in medicolegal contexts. A particular challenge lies in the question how much and what kind of medical evidence needs to be provided in order to enable the trier of fact to infer full legal proof of sickness.

Keywords: vertigo – medical examinations – available objective evidence – medicolegal context

Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Hans-Ulrich Puhlmann
Schlossparkklinik,
Abteilung Neurologie
Heubnerweg 2
14059 Berlin

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Schwindel (84%)Krankheitsnachweis (69%)Phänomenologie (63%)

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