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MedSach Ausgabe: 05-2017, Seite 222 - 225
E. Enax-Krumova, M. Tegenthoff

Diagnosesicherung bei der Begutachtung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS)

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Die Begutachtung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) gestaltet sich häufig schwierig und führt zu kontroversen Beurteilungen. Ein wesentliches Problem dabei stellt die diagnostische Sicherung des CRPS dar, die weiterhin im Wesentlichen gestützt auf klinische Kriterien erfolgt, welche aktuell in den sogenannten „Budapest-Kriterien“ zusammengefasst sind. Die wissenschaftliche Basis dieser „Budapest-Kriterien“ wird hier kritisch beleuchtet. Die Erfassung und Dokumentation objektivierbarer klinischer Auffälligkeiten zum Untersuchungszeitpunkt (Kriterium 3 der „Budapest-Kriterien“), stellt dabei eine wesentliche Basis für die Diagnose des CRPS gerade im Rahmen der Begutachtung dar. Eine rein auf subjektive Beschwerdeschilderungen gestützte Diagnose des CRPS ist im gutachterlichen Kontext nicht zu akzeptieren und führt zu einer inflationären Entwicklung der CRPS-Diagnosen.

Stichworte: CRPS-Diagnose – komplexes regionales Schmerzsyndrom – Budapest-Kriterien – Begutachtung

Abstract English

Diagnostic assurance when evaluating complex regional pain syndrome (CRPS)

Abstract: The sociomedical assessment of patients with a complex regional pain syndrome (CRPS) is often complicated and may lead to controversial conclusions. One of the main problems is to prove the diagnosis of CRPS definitively, which is still done based on clinical criteria. The current diagnostic criteria are summarized in the so called “Budapest criteria”. The aim of the present paper is to present and discuss the scientific background of the “Budapest criteria” for diagnosis of CRPS. The assessment and recording of objective clinical abnormal finding during the examination (3rd criterion in the Budapest criteria) is a prerequisite for the diagnosis of CRPS, especially during the sociomedical assessment. A diagnosis of CRPS based only on subjective complaints is not acceptable, especially in the context of sociomedical assessment, and leads to an excessively increasing number of CRPS diagnoses.

Keywords: diagnosis of CRPS – complex regional pain syndrome – Budapest criteria – sociomedical assessment

Anschrift des Verfassers:
Univ.-Prof. Dr. med. Martin Tegenthoff
Neurologische Klinik und Poliklinik
BG-Universitätsklinikum Bergmannsheil
Ruhr-Universität Bochum
Bürkle-de-la-Camp Platz 1
44789 Bochum

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Budapestkriterium (87%)CRPS-Diagnosen (51%)Diagnose (45%)

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