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MedSach Ausgabe: 05-2016, Seite 198  
U. Gresser

Einflußnahme auf den Gutachter – aus Sicht der psychiatrischen Sachverständigen

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Der Auftrag und damit die Frage des Vortrags „Einflussnahme auf den Gutachter aus Sicht der psychiatrischen Sachverständigen“ sind wie folgt zu beantworten: Nach den Ergebnissen der verfügbaren wissenschaftlichen Daten unterliegen psychiatrische Gutachter nach ihren eigenen Aussagen zu einem nennenswerten Prozentsatz einer Einflussnahme durch Gerichte bei Auftragsvergabe. Unter den Gutachtern, die angeben, in Einzelfällen oder häufig schon einmal bei Auftragsvergabe durch ein Gericht ein Tendenzsignal erhalten zu haben, ist der Anteil derjenigen, die mehr als 50 % ihrer Gesamteinnahmen aus Gutachtertätigkeit erzielen, fast doppelt so hoch wie im Gesamtkollektiv der an der Befragung mitwirkenden psychiatrischen Gutachter.
Der Anteil wirtschaftlich Abhängiger unter den psychiatrischen Gutachtern ist erheblich und wird nur noch durch die Situation bei den psychologischen Gutachtern übertroffen. Das Vertrauen in psychiatrische Gutachter ist auf einem Tiefpunkt. Von den an den Befragungen mitwirkenden Gutachtern selbst kommen konkrete Verbesserungsvorschläge. Eine Ordnung und Strukturierung des medizinischen Gutachtenwesens in Deutschland ist überfällig.

Stichworte: Psychiatrie – Begutachtung – Forensik – Einflussnahme – Abhängigkeit

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Dr. med. habil.
Ursula Gresser
Fachärztin für Innere Medizin mit
Rheumatologie
und Mediatorin
Mitglied der Medizinischen Fakultät
der Universität München
Blombergstrasse 5
82054 Sauerlach

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Gutachter (52%)Tendenzsignal (38%)Einflussnahme (35%)

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