Kompletten Artikel als PDF kaufen

Unten finden Sie eine Vorschau auf den Inhalt. Der Preis für diesen Artikel im Volltext beträgt 30,00 EUR inkl. MwSt. Sie bekommen den Artikel in wenigen Minuten bequem als PDF an Ihr E-Mail-Postfach geschickt.

MedSach Ausgabe: 02-2016, Seite 49  
R. Brockhaus

Zur Frage der Anwesenheit von Begleitpersonen in der Begutachtung aus psychologischer Sicht

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Bei Begutachteten oder ihren Angehörigen kommt es immer wieder zu Anfragen, ob Begleitpersonen während der gutachtlichen Untersuchung anwesend sein dürfen.
Eine deutschsprachige Fachliteratur und einige Rechtsurteile in Deutschland setzen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Wunsches des Begutachteten nach Begleitung in einer gutachtlichen Untersuchung auseinander. Bisher sind die Positionen für und gegen das Beiwohnen von Nichtbegutachteten in einer gutachtlichen Untersuchung nicht auf methodische Kernfragen in testpsychologischen Untersuchungen eingegangen. In der internationalen psychologischen Forschung zu Motivations- und Handlungstheorien in den Bereichen „Beobachtungseffekte“ und „Interaktionen zwischen Mensch und Situation“ besteht eine über hundertjährige Forschungstradition, deren konzeptuelle Grundgedanken nach dem Kenntnisstand der Autorin in der einschlägigen deutschsprachigen Literatur bzw. bei deutschen Gerichtsurteilen noch nicht ausreichend berücksichtigt worden sind.
Eine belastbare, für die Gutachtenuntersuchung wesentliche Forschungslage über spezifische Beobachtungseffekte bei der testpsychologischen Untersuchung kognitiver Fähigkeiten wird dargestellt. Beobachtereffekte sind im testpsychologischen Rahmen zu vermeiden. An den Schutz von Testverfahren wird erinnert. Eingehend auf allgemeine Aspekte der „Interaktion von Mensch und Situation“ werden Vorschläge für die Objektivierung relevanter Eigenschaften des Exploranden bei problematischen Situationen in der Begutachtung dargestellt.

Stichworte: Beobachtereffekt auf Kognition – Testpsychologie in der Begutachtung – Antworttendenzen – virtuelle Beobachtung – validierende Persönlichkeitsinventare

Anschrift des Verfassers:
Dr. rer. medic. Robbi Brockhaus
Institut für Psychologische Diagnostik
und Begutachtung
c/o Gemeinschaftspraxis Telia & Mahle
Königstr. 36
47051 Duisburg

 

  • Zurück
  • Druckansicht
  • Versenden

Schlagworte zu diesem Artikel:

Beobachtungseffekt (63%)Beobachtereffekt (45%)Rechtsurteil (44%)

Weitere Artikel zum Thema

Zeitschriftenkonzept

Der MedSach ist im Kreis der gutachtlichtätigen Ärzte seit über 100 Jahren bewährt. Er informiert in jeder Ausgabe aktuell über medizinische und juristische Probleme in Fragen der Begutachtung.

mehr

E-Mail an die Redaktion

Der direkte Draht zu Ihnen ist uns wichtig. Sind Sie mit unserem Angebot zufrieden? Haben Sie neue Ideen? Fehlt Ihnen etwas?

Schreiben Sie uns!

Bookshop

Hier finden Sie ausgewählte Titel zur Arbeits- und Sozialmedizin.

zum Bookshop

 

Heidelberger Gespräch

Vom 9. - 10.10.2019 in Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum dkfz, weitere Informationen hier

Diesen Hinweis ausblenden.