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MedSach Ausgabe: 01-2014, Seite 26  
B. Widder, M. Tegenthoff

Begutachtung komplexer regionaler Schmerzsyndrome (CRPS)

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Die Begutachtung komplexer regionaler Schmerzsyndrome gestaltet sich regelmäßig schwierig: Das Ausmaß der geklagten Funktionsstörungen steht häufig im Missverhältnis zum auslösenden Trauma, die Symptomatik neigt zur Ausbreitung über die ursprüngliche Schädigungslokalisation hinaus, und die Diagnose muss überwiegend klinisch gestellt werden. Angesichts der beweisrechtlichen Vorgaben ist die Diagnose eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms daher nur zu stellen, wenn die Symptomatik in engem zeitlichen Zusammenhang mit einem geeigneten Trauma begann, klinisch eine distal betonte, handschuh- bzw. strumpfförmige Symptomatik vorliegt, objektivierbare Befunde insbesondere in Form trophischer und/oder arthrogener Störungen nachweisbar sind, und andere Erkrankungen zuverlässig ausgeschlossen sind. Ergänzend finden sich Vorschläge für eine Bewertung der mit einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom verbundenen MdE in der gesetzlichen Unfallversicherung, des GdS im sozialen Entschädigungsrecht sowie des GdB nach dem Schwerbehindertenrecht.

Stichworte: Sudeck-Syndrom – Reflexdystrophie – Schmerzbegutachtung – Unfallfolgen – MdE/GdS/GdB

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. Dr. med. Bernhard Widder
Klinik für Neurologie und
Neurologische Rehabilitation
Bezirkskrankenhaus Günzburg
Ludwig-Heilmeyer-Straße 2
89312 Günzburg

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Symptomatik (33%)Schädigungslokalisation (31%)Trauma (26%)

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