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MedSach Ausgabe: 01-2009, Seite 11  
N. Lübke

Der „geriatrische Patient“ – Zum Diskussionsstand um die Definition der Zielgruppe geriatriespezifischer Leistungserbringung

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Bis heute existiert keine sektorenübergreifend konsentierte, klar operationalisierte Definition des so genannten „geriatrischen Patienten“, die für eine generelle Indikationsabgrenzung geriatriespezifischer von meist indikationsspezifischen Behandlungsangeboten herangezogen werden kann. Dennoch lassen sich mehrere derzeit vorhandene Definitionsansätze konzeptionell dahingehend zusammenfassen, dass es sich bei der Zielgruppe geriatriespezifischer Leistungserbringung um eine Hochrisikoklientel dafür handelt, durch vergleichsweise geringfügige zusätzliche Gesundheitsprobleme oder Veränderungen von Kontextfaktoren dauerhaft wesentliche Beeinträchtigungen bisheriger alltagsrelevanter Aktivitäten (bis hin zur Pflegebedürftigkeit) zu erleiden bzw. diese zu vergrößern. Die Ursachen hierfür lassen sich in eingeschränkten Reservekapazitäten sehen, die einerseits durch altersphysiologische Veränderungen, andererseits durch zusätzliche krankheitsbedingte Schädigungen von Körperstrukturen und -funktionen bedingt sein können. Nach dieser Konzeption ist das Merkmal „geriatrisch“ primär als ein personbezogener Kontextfaktor im Sinne der ICF zu betrachten.

Stichworte: Geriatrie – geriatrisch – Definition geriatrischer Patient – geriatriespezifische Versorgung–sozialmedizinische Begutachtung – ICF

Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Norbert Lübke
Leiter des Kompetenz-Zentrums
Geriatrie
der GKV und ihrer
Medizinischen
Dienste
Hammerbrookstr. 5
20097 Hamburg
E-Mail: norbert.luebke@kcgeriatrie.de

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Hochrisikoklientel (58%)Definitionsansatz (58%)Indikationsabgrenzung (58%)

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