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MedSach Ausgabe: 04-2008, Seite 138  
M. Karoff

Aktuelle Fragen zur Beurteilung von Implantaten und Prothesen
– Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit
– Fortschritte auf kardiologischem Fachgebiet

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Prothesen und Implantate werden in der Kardiologie häufig eingesetzt. Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit nach Interventionen wie PTCA mit Stent-Implantation, Herzschrittmacherimplantation, Herzklappenersatz oder Gefäßprothesen liegen keine evidenzbasierten Untersuchungen vor. Somit steht die individuelle Beurteilung des noch vorhandenen Restleistungsvermögens im Vordergrund. Die notwendige medizinische Diagnostik umfasst Belastungsuntersuchungen (Belastungs- EKG, Spiroergometrie, Langzeit-EKG und Echokardiographie ggf. mit Stressechokardiographie). Zusätzliche Faktoren, wie z.B. Begleiterkrankungen und psychosoziale Probleme, sind zu berücksichtigen. Die gängigen Lehrbücher zu dem Thema sind in der Regel auf der Basis eines Expertenkonsenses erstellt und bieten recht gute Hilfestellungen bei der Beurteilung. Da in der Regel nach entsprechenden Eingriffen eine Rehabilitationsbehandlung erfolgt, fällt den Rehabilitationseinrichtungen eine wichtige Aufgabe bei der Erkennung und Behebung von Teilhabestörungen zu. Der Einsatz spezieller Assessments sowie eine Betrachtung des Patienten im Sinne der ICF unter Einbeziehung auch z.B. der Umwelt- und Kontextfaktoren ist dabei sehr hilfreich. Kritisch muss angemerkt werden, dass bezüglich der Beurteilung der Leistungsfähigkeit nach Prothesen und Implantaten in der Kardiologie noch ein hoher Versorgungs- Forschungsbedarf besteht.

Stichworte: Return to work – Teilhabe – Begutachtung in der Kardiologie

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Martin Karoff
Klinik Königsfeld der DRV-Westfalen
Klinik an der Universität Witten/
Herdecke
Holthauser Talstr. 2
58256 Ennepetal

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Implantat (50%)Kardiologie (50%)Prothese (49%)

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