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MedSach Ausgabe: 04-2005, Seite 134  
Puhlmann, H. U.

Sind die Voraussetzungen der allgemeinen Zustimmung einer Anerkennung nach der -Kannversorgung- bei bestimmten neurologischen Erkrankungen noch zeitgemäß?

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Wenn die zur Anerkennung einer Gesundheitsstörung als Folge einer Schädigung erforderliche Wahrscheinlichkeit des ursächlichen Zusammenhanges nur deshalb nicht gegeben ist, weil über die Ursache des festgestellten Leidens in der medizinischen Wissenschaft Ungewissheit besteht, so kann eine Anerkennung im sozialen Entschädigungsrecht dann erfolgen, wenn in engem zeitlichen Zusammenhang mit dem Erkrankungsbeginn Umstände vorgelegen haben, die in wissenschaftlichen Arbeitshypothesen als theoretisch begründet für die Krankheitsentstehung in Erwägung gezogen werden (-Kannversorgung-). Am Beispiel von zwei neurologischen Krankheiten wird dargestellt, dass die in den -Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertenrecht- für einzelne Krankheiten genannten, potentiell schädigenden Umstände in der aktuellen wissenschaftlichen Literatur nicht mehr als ätiologisch bedeutsame Faktoren diskutiert werden. Es soll eine Diskussion über Aktualisierung dieser Anerkennungsvoraussetzungen angeregt werden.

Stichworte: -Kannversorgung- - soziales Entschädigungsrecht - neurologische Krankheiten

Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Hans-Ulrich Puhlmann Oberarzt Abteilung Neurologie Schlosspark-Klinik Heubnerweg 2 14059 Berlin

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Anerkennungsvoraussetzung (50%)Arbeitshypothese (50%)Erkrankungsbeginn (50%)

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