MedSach Ausgabe: 02-2001, Seite 66  
Woitowitz, H.-J.

Die MdE bei berufsbedingten Krebserkrankungen - insbesondere bei Lungen- und Kehlkopfkrebs

Abstract deutsch

Zusammenfassung: Gemäß § 56 Abs. 2 SGB VII verlangt der Gesetzgeber in der gesetzlichen Unfallversicherung, bei der Festsetzung der MdE die verschlossenen Arbeitsmöglichkeiten auf dem gesamten Gebiet des allgemeinen Erwerbslebens mit zu berücksichtigen. Zur arbeits- und sozialmedizinischen Umsetzung dieser Forderung wird ein dreistufiger Lösungsansatz empfohlen. Am Beispiel des Lungenkrebses als Berufskrankheit läßt sich das Konzept der -Heilungsbewährung- begründen. Nach Ablauf der Heilungsbewährung wird empfohlen, ein negatives Leistungsbild zu beschreiben. Hierauf aufbauend sollten interdisziplinär die individuell verschlossenen Arbeitsmöglichkeiten MdE-relevant abgeschätzt werden.

Stichworte: Berufskrebs, Heilungsbewährung, MdE, Arbeitsmarkt, Erwerbsleben

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Hans-Joachim Woitowitz Direktor des Instituts und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin Aulweg 129/III 35392 Giessen

 

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Schlagworte zu diesem Artikel:

Heilungsbewährung (42%)Lungenkrebs (32%)Festsetzung (31%)

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